DEN KORAN KENNENLERNEN

Islam - Know Quran - English translationIslam - Conoce el Corán - Traducción castellanaIslam - Den Koran Kennenlernen - Übersetzung auf DeutschIslam - Poznaj Koran - Polskie tłumaczenieIslám - Poznej Korán - Český překlad

Alle Verse (6237)

Verse, die lobpreisen:

Anderen zu helfen (69)

Gewalt und Brutalität (180)

Religiöse Toleranz (11)

Hass auf Nicht-Muslime (349)

Verse über:

Frauen (107)

Familie (25)

Sexualität (71)

Einleitung

Wörter suchen

Kapitel:

1. Die Öffnung

2. Die Kuh

3. Das Haus Ìmráns

4. Die Frauen

5. Der Tisch

6. Das Vieh

7. Die Höhen

8. Die Verderblichkeit des ...

9. Die Reue

10. Jonas

11. Hüd

12. Joseph

13. Der Donner

14. Abraham

15. Der Steinige Teil

16. Die Biene

17. Die Nachtwanderung

18. Die Höhle

19. Maria

20. Tá Há

21. Die Propheten

22. Die Pilgerfahrt

23. Die Gläubigen

24. Das Licht

25. Das Kriterium

26. Die Dichter

27. Die Ameisen

28. Die Erzählung

29. Die Spinne

30. Die Römer

31. Luqmán

32. Die Niederwerfung

33. Die Verbündeten

34. (Die Stadt) Saba

35. Der Ausgangspunkt der Sc...

36. Já-Sín

37. Die Reihenden

38. Sád

39. Die Gruppen

40. Der Gläubige

41. Detailliert

42. Die Beratung

43. Der Goldschmuck

44. Der Rauch

45. Das Beugen des Knies

46. Al-Ahqáf

47. Mohammad

48. Der Sieg

49. Die Zimmer

50. Qáf

51. Die Winde der Zerstreuun...

52. Der Berg

53. Der Stern

54. Der Mond

55. Der Gnädigste

56. Das unvermeidliche Ereig...

57. Das Eisen

58. Die Debatte

59. Exodus

60. Die Geprüfte

61. Das Schlachtfeld

62. Die Freitagsversammlung

63. Die Heuchler

64. Wechselseitige Ab- und Z...

65. Die Trennung

66. Die Verbietung

67. Die Herrschaft

68. Der Stift

69. Die Wirkliche Realität

70. Die Wege des Aufstiegs

71. Noah

72. Der Dschinn

73. Der in Gewänder Gekleid...

74. Der Verhüllte

75. Die Auferstehung

76. Der Mensch

77. Die Davongesandten

78. Der Ereignis

79. Die Ausreisser

80. Der die Stirn Runzelt

81. Der Zusammenklappende

82. Die Spaltung

83. Betruegerische Handlung

84. Die Zerreißung

85. Die Burgen

86. Der Nächtliche Besucher

87. Der Allerhöchste

88. Das Umwerfende Ereignis

89. Die Morgendämmerung

90. Die Stadt

91. Die Sonne

92. Die Nacht

93. Der Glorreiche

94. Die Verbreitung

95. Die Feige

96. Der Blutklumpen

97. Die Kraftvolle Nacht

98. Der Klare Beweis

99. Die Zuckung

100. Die Laufenden

101. Der Tag des Geschreis

102. Die Anhäufung

103. Die Zeit über Generatio...

104. Der Skandalöse Händler

105. Der Elefant

106. Quraisch

107. Bedürfnisse der Nachbar...

108. Der Überfluss

109. Die Ungläubigen

110. Die Hilfe

111. Der Palmenfasern

112. Reinheit des Vertrauns

113. Die Morgendämmerung

114. Die Menschheit

Quelle: Koran, Übersetzung A.T. Khoury

Koran > Kapitel 28

28. Die Erzählung - Al-Qasas
Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
28:1Taa Sien Mim.
28:2Dies sind die Zeichen des deutlichen Buches.
28:3Wir verlesen dir aus dem Bericht über Mose und Pharao der Wahrheit entsprechend, für Leute, die glauben.
28:4Pharao hatte hohe Gewalt im Land und machte seine Bewohner zu Parteien, von denen er eine Gruppe wie Schwache behandelte, indem er ihre Söhne abschlachtete und nur ihre Frauen am Leben ließ. Er gehörte zu den Unheilstiftern.
28:5Wir aber wollten denen, die im Land wie Schwache behandelt wurden, eine Wohltat erweisen und sie zu Vorbildern machen und zu Erben machen,
28:6Ihnen eine angesehene Stellung im Land geben und durch sie Pharao, Haamaan und deren Truppen das erfahren lassen, was sie befürchteten.
28:7Und Wir gaben der Mutter des Mose ein: »Stille ihn. Und falls du Angst um ihn hast, so leg ihn ins Meer. Hab keine Angst und sei nicht betrübt. Wir werden ihn dir zurückbringen und ihn zu einem der Gesandten machen.«
28:8Da lasen ihn die Angehörigen Pharaos auf, damit er ihnen ein Feind und Grund zum Kummer sei. Pharao, Haamaan und deren Truppen handelten verfehlt.
28:9Die Frau Pharaos sagte: »Er wird für mich und dich ein Grund zur Freude sein. Tötet ihn nicht. Möge er Nutzen bringen, oder vielleicht nehmen wir ihn als Kind an.« Dabei merkten sie nicht (was das ihnen bringen würde).
28:10Und das Herz der Mutter des Mose war leer. Fast hätte sie ihn offen bekanntgegeben, wenn Wir nicht ihr Herz gefestigt hätten, damit sie zu den Gläubigen gehöre.
28:11Und sie sagte zu seiner Schwester: »Folge seiner Spur.« Sie beobachtete ihn beiläufig, ohne daß sie es merkten.
28:12Nun hatten Wir ihm zuvor Ammenbrüste verwehrt. Da sagte sie: »Soll ich euch auf Hausleute hinweisen, die ihn für euch betreuen und ihm wohlgesinnt sein würden?«
28:13So brachten Wir ihn zu seiner Mutter zurück, damit sie durch ihn frohen Mutes und nicht betrübt sei, und sie sollte wissen, daß das Versprechen Gottes wahr ist. Aber die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid.
28:14Und als er seine Vollkraft und seine volle Gestalt erreicht hatte, ließen Wir ihm Urteilskraft und Wissen zukommen. So entlohnen Wir die Rechtschaffenen.
28:15Und er trat in die Stadt ein zu einer Zeit, da ihre Bewohner darauf nicht achteten. Da fand er darin zwei Männer, die miteinander kämpften, der eine war von seiner eigenen Partei, der andere von seinen Feinden. Der, der von seiner Partei war, rief ihn zu Hilfe gegen den, der von den Feinden war. Mose schlug ihn und brachte ihn so um. Er sagte: »Das gehört zum Werk Satans. Er ist ja ein offenkundiger Feind, der irreführt.«
28:16Er sagte: »Mein Herr, ich habe mir selbst Unrecht getan. So vergib mir.« Da vergab Er ihm. Er ist ja der, der voller Vergebung und barmherzig ist.
28:17Er sagte: »Mein Herr, weil Du mich begnadet hast, werde ich nie den Übeltätern Beistand leisten.«
28:18Am Morgen war er in der Stadt voller Angst und sah sich immer wieder um. Und siehe, der ihn am Tag zuvor um Unterstützung gebeten hatte, schrie zu ihm um Hilfe. Mose sagte zu ihm: »Du bist offenkundig stark abgeirrt.«
28:19Als er nun mit Gewalt den greifen wollte, der ihrer beider Feind war, sagte dieser: »O Mose, willst du denn mich töten, wie du gestern einen Menschen getötet hast? Du willst nichts anderes, als ein Gewalttäter im Land zu sein, und du willst nicht zu denen gehören, die Besserung bringen.«
28:20Ein Mann kam vom äußersten Ende der Stadt gelaufen. Er sagte: »O Mose, die Vornehmen beraten über dich, um dich zu töten. So geh fort, ich gehöre zu denen, die dir gut raten.«
28:21Er ging aus ihr fort voller Angst und sah sich immer wieder um. Er sagte: »Mein Herr, errette mich von den Leuten, die Unrecht tun.«
28:22Und als er sich in Richtung Madyan begab, sagte er: »Möge mein Herr mich den rechten Weg führen!«
28:23Als er nun zum Wasser von Madyan kam, fand er dort eine (ganze) Gemeinschaft von Menschen, die (ihr Vieh) tränkten. Und er fand außer ihnen zwei Frauen, die (ihre Tiere) zurückhielten. Er sagte: »Was ist mit euch?« Sie sagten: »Wir tränken (unsere Tiere) nicht, bis die Hirten (ihr Vieh) zurückgetrieben haben. Und unser Vater ist (auch) ein hochbetagter Greis.«
28:24Da tränkte er ihnen (ihre Tiere). Dann zog er sich zurück in den Schatten und sagte: »Mein Herr, ich bin dessen bedürftig, was Du auch immer an Gutem zu mir herabsendest.«
28:25Die eine von den beiden kam zu ihm, sie ging verschämt. Sie sagte: »Mein Vater ruft dich, um dir den Lohn dafür zu geben, daß du uns (die Tiere) getränkt hast.« Als er zu ihm kam und ihm die Geschichte erzählte, sagte er: »Hab keine Angst. Du bist den Leuten entkommen, die Unrecht tun.«
28:26Die eine von den beiden sagte: »O mein Vater, dinge ihn. Der Beste, den du dingen kannst, ist der, der stark und vertrauenswürdig ist.«
28:27Er sagte: »Ich will dir eine dieser meiner beiden Töchter zur Frau geben unter der Bedingung, daß du acht Jahre in meinen Dienst trittst. Wenn du sie aber auf zehn vollmachst, so ist das deine Entscheidung. Ich will gegen dich keine Härte zeigen. Du wirst, so Gott will, finden, daß ich zu den Rechtschaffenen gehöre.«
28:28Er sagte: »Dies sei zwischen mir und dir abgemacht. Welche der beiden Fristen ich auch erfülle, es darf keine Übertretung gegen mich geben. Und Gott ist Sachwalter über das, was wir sagen.«
28:29Als Mose die Frist erfüllte und mit seinen Angehörigen fortzog, nahm er auf der Seite des Berges ein Feuer wahr. Er sagte zu seinen Angehörigen: »Bleibt hier. Ich habe ein Feuer wahrgenommen. Vielleicht kann ich euch davon eine Nachricht oder einen Scheit aus dem Feuer bringen, so daß ihr euch wärmen könnt.«
28:30Als er dort ankam, wurde ihm vom rechten Ufer des Tals im gesegneten Land aus dem Baum zugerufen: »O Mose, wahrlich, Ich bin Gott, der Herr der Welten.
28:31Und wirf deinen Stab.« Als er nun sah, daß er sich schüttelte, als wäre er eine flinke Schlange, kehrte er den Rücken und wandte sich nicht mehr um. - »O Mose, komm her und hab keine Angst. Du sollst zu denen gehören, die in Sicherheit sind.
28:32Und stecke deine Hand in deinen Hemdausschnitt, so kommt sie weiß, jedoch nicht von Übel befallen, heraus. Und zieh deinen Arm an dich aus Erschrecken. Das sind zwei Beweise von deinem Herrn, gerichtet an Pharao und seine Vornehmen. Sie sind ja ein frevlerisches Volk.«
28:33Er sagte: »Mein Herr, ich habe einen von ihnen getötet. So fürchte ich, daß sie mich töten.
28:34Auch hat mein Bruder Aaron eine redegewandtere Zunge. So sende ihn mit mir zur Unterstützung, daß er mich bestätige. Ich fürchte, daß sie mich der Lüge zeihen.«
28:35Er sprach: »Wir werden deinen Arm durch deinen Bruder festigen, und Wir erteilen euch beiden eine Ermächtigung, so daß sie nicht zu euch gelangen können. (Geht also) mit unseren Zeichen. Ihr und diejenigen, die euch folgen, werden die Sieger sein.«
28:36Als nun Mose mit unseren Zeichen als deutlichen Beweisen kam, sagten sie: »Das ist nichts anderes als eine erdichtete Zauberei. Und wir haben bei unseren Vorvätern so etwas nicht gehört.«
28:37Mose sagte: »Mein Herr weiß besser, wer von Ihm her die Rechtleitung bringt und wem die jenseitige Wohnstätte gehört. Wahrlich, denen, die Unrecht tun, wird es nicht wohl ergehen.«
28:38Und Pharao sagte: »O ihr Vornehmen, ich weiß euch keinen anderen Gott als mich. So entfache mir, o Haamaan, einen Brand auf Lehm, und mache mir einen offenen Hochbau, auf daß ich zum Gott des Mose emporsteige. Siehe, ich meine, daß er zu den Lügnern gehört.«
28:39Er und seine Truppen zeigten sich auf der Erde zu Unrecht hochmütig, und sie meinten, daß sie nicht zu Uns zurückgebracht werden.
28:40Da ergriffen Wir ihn und seine Truppen und warfen sie ins Meer. So schau, wie das Ende derer war, die Unrecht tun.
28:41Und Wir machten sie zu Anführern, die zum Feuer rufen. Und am Tag der Auferstehung werden sie keine Unterstützung erfahren.
28:42Und Wir ließen ihnen einen Fluch im Diesseits folgen, und am Tag der Auferstehung gehören sie zu den Verabscheuten.
28:43Und Wir ließen Mose das Buch zukommen, nachdem Wir die früheren Generationen haben verderben lassen, als einsichtbringende Zeichen für die Menschen und als eine Rechtleitung und Barmherzigkeit, auf daß sie es bedenken.
28:44Und du warst nicht auf der Seite des westlichen Ortes, als Wir Mose die Angelegenheit auftrugen, und du gehörtest nicht zu den Zeugen.
28:45Wir aber ließen Generationen entstehen, und sie erreichten ein hohes Alter. Und du hattest dich nicht unter den Leuten von Madyan niedergelassen, um ihnen unsere Zeichen zu verlesen. Wir aber entsandten (die Propheten).
28:46Und du warst nicht auf der Seite des Berges, als Wir zuriefen. Aber (es geschah) als Barmherzigkeit von deinem Herrn, damit du Leute warnst, zu denen vor dir noch kein Warner gekommen ist, auf daß sie es bedenken.
28:47(Wir hätten es auch nicht getan), würden sie nicht, wenn sie ein Unglück trifft wegen dessen, was ihre Hände vorausgeschickt haben, sagen: »Unser Herr, wenn Du doch einen Gesandten zu uns geschickt hättest, so daß wir deinen Zeichen hätten folgen können und zu den Gläubigen gehört hätten!«
28:48Als nun von Uns her die Wahrheit zu ihnen kam, sagten sie: »Wäre ihm doch das gleiche zugekommen, was Mose zugekommen ist!« Haben sie denn nicht das verleugnet, was zuvor Mose zugekommen ist? Sie sagten: »Zwei Zauberwerke, die einander beistehen.« Und sie sagten: »Wir verleugnen sie alle beide.«
28:49Sprich: Dann bringt ein Buch von Gott bei, das eine bessere Rechtleitung enthält als diese beiden, so will ich ihm folgen, wenn ihr die Wahrheit sagt.
28:50Wenn sie dich nicht erhören, dann sollst du wissen, daß sie nur ihren Neigungen folgen. Und wer ist weiter abgeirrt als der, der seiner Neigung folgt ohne eine Rechtleitung von Gott. Gott leitet die ungerechten Leute nicht recht.
28:51Und Wir haben ihnen das Wort Stück für Stück übermittelt, auf daß sie es bedenken.
28:52Diejenigen, denen Wir vor ihm das Buch zukommen ließen, sie glauben an ihn.
28:53Und wenn er ihnen verlesen wird, sagen sie: »Wir glauben an ihn. Es ist die Wahrheit von unserem Herrn. Wir waren schon vor ihm gottergeben.«
28:54Diese erhalten ihren Lohn zweifach dafür, daß sie geduldig waren. Und sie wehren das Böse mit dem Guten ab und spenden von dem, was Wir ihnen beschert haben.
28:55Und wenn sie unbedachte Rede hören, wenden sie sich davon ab und sagen: »Wir haben unsere Werke und ihr habt eure Werke (zu verantworten). Friede sei über euch! Wir suchen nicht den Umgang mit den Törichten.«
28:56Du kannst nicht rechtleiten, wen du gern möchtest. Gott ist es, der rechtleitet, wen Er will. Er weiß besser, wer der Rechtleitung folgt.
28:57Und sie sagen: »Wenn wir mit dir der Rechtleitung folgen, werden wir von unserem Land weggerafft.« Haben Wir ihnen denn nicht als feste Stätte einen sicheren heiligen Bezirk gegeben, zu dem die verschiedenartigen Früchte zusammengetragen werden als Versorgung von Uns her? Aber die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid.
28:58Und wie manche Stadt, die sich maßlos ihres Lebensunterhaltes erfreute, haben Wir verderben lassen! Da sind nun ihre Wohnungen, sie wurden nach ihnen nicht mehr bewohnt, bis auf einige wenige. Und Wir sind es, die (alles) geerbt haben.
28:59Und dein Herr hätte unmöglich die Städte verderben lassen, ohne in ihrer Hauptstadt einen Gesandten erstehen zu lassen, der ihnen unsere Zeichen verliest. Und Wir hätten die Städte nie verderben lassen, wenn ihre Bewohner nicht Unrecht getan hätten.
28:60Und was immer euch zuteil geworden ist, ist Nutznießung und Schmuck des diesseitigen Lebens. Was aber bei Gott ist, ist besser und beständiger. Habt ihr denn keinen Verstand?
28:61Ist denn der, dem Wir ein schönes Versprechen gegeben haben und der es auch vorfinden wird, dem gleich, den Wir die Nutznießung des diesseitigen Lebens genießen lassen, der aber am Tag der Auferstehung zu denen gehören wird, die vorgeführt werden?
28:62Und am Tag, da Er sie ruft und spricht: »Wo sind meine Teilhaber, die ihr immer wieder angegeben habt?«
28:63Diejenigen, gegen die der Spruch zu Recht fällig geworden ist, sagen: »Unser Herr, diese, die wir haben abirren lassen, haben wir abirren lassen, wie wir selbst abgeirrt waren. (Von ihnen) sagen wir uns vor Dir los. Nicht uns verehrten sie ja.«
28:64Und es wird gesprochen: »Ruft eure Teilhaber.« Sie rufen sie an, aber sie erhören sie nicht. Und sie sehen die Pein. Wären sie doch der Rechtleitung gefolgt!
28:65Und am Tag, da Er sie ruft und spricht: »Was habt ihr den Gesandten geantwortet?«
28:66An jenem Tag ist ihnen entschwunden, was sie zu berichten haben, und sie befragen (auch) nicht einander.
28:67Wer aber umkehrt und glaubt und Gutes tut, der möge zu denen gehören, denen es wohl ergeht.
28:68Und dein Herr erschafft und wählt, was Er will. Sie aber haben nicht die Möglichkeit zu wählen. Preis sei Gott! Und erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.
28:69Und dein Herr weiß, was ihre Brust verhüllt und was sie offenlegen.
28:70Und Er ist Gott. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Lob sei Ihm in der diesseitigen und der jenseitigen Welt! Ihm gehört das Urteil, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.
28:71Sprich: Was meint ihr? Würde Gott auf euch die Nacht als Dauerzustand legen bis zum Tag der Auferstehung, welcher Gott außer Gott würde euch Licht bringen? Wollt ihr denn nicht hören?
28:72Sprich: Was meint ihr? Würde Gott auf euch den Tag als Dauerzustand legen bis zum Tag der Auferstehung, welcher Gott außer Gott würde euch eine Nacht bringen, in der ihr ruhen könnt ? Wollt ihr denn nicht einsichtig sein ?
28:73In seiner Barmherzigkeit hat Er euch die Nacht und den Tag gemacht, damit ihr darin ruht und auch nach etwas von seiner Huld strebt, auf daß ihr dankbar seid.
28:74Und am Tag, da Er sie ruft und spricht: »Wo sind denn meine Teilhaber, die ihr immer wieder angegeben habt?«
28:75Und Wir ziehen aus jeder Gemeinschaft einen Zeugen heraus. Da sprechen Wir: »Bringt her euren Beweis. « So wissen sie, daß die Wahrheit Gott gehört. Und entschwunden ist ihnen, was sie zu erdichten pflegten.
28:76Qarun gehörte zum Volk des Mose. Er behandelte sie mit ungerechter Gewalt. Und Wir ließen ihm solche Schätze zukommen, daß deren Schlüssel eine schwere Last für eine Schar kräftiger Männer gewesen wären. Als seine Leute zu ihm sagten: »Sei nicht so froh, Gott liebt die nicht, die zu sehr froh sind.
28:77Und strebe mit dem, was Gott dir zukommen ließ, nach der jenseitigen Wohnstätte, und vergiß auch nicht deinen Anteil am Diesseits. Und tu Gutes, so wie Gott dir Gutes getan hat. Und suche nicht das Unheil auf der Erde, Gott liebt ja nicht die Unheilstifter.«
28:78Er sagte: »Es ist mir zugekommen aufgrund von Wissen, das ich besitze.« Wußte er denn nicht, daß Gott vor ihm solche Generationen hat verderben lassen, die eine stärkere Kraft besaßen und mehr Reichtum gesammelt hatten? Und die Übeltäter werden nicht nach ihren (einzelnen) Sünden gefragt.
28:79Und er kam zu seinem Volk in seinem Schmuck heraus. Diejenigen, die das diesseitige Leben begehrten, sagten: »O hätten doch auch wir das gleiche wie das, was Qarun zugekommen ist! Er hat großes Glück.«
28:80Und diejenigen, denen das Wissen zugekommen war, sagten: »Wehe euch! Der Lohn Gottes ist besser für den, der glaubt und Gutes tut. Und es wird nur den Geduldigen dargeboten.«
28:81Da ließen Wir die Erde mit ihm und mit seiner Wohnstätte versinken. Und da hatte er keine Schar, die ihn anstelle Gottes unterstützte, und er erfuhr auch selber keine Unterstützung.
28:82Und diejenigen, die sich am Tag zuvor seine Stelle gewünscht hatten, fingen schon am Morgen an zu sagen: »O weh, Gott teilt ja den Lebensunterhalt großzügig, wem von seinen Dienern Er will, und auch bemessen zu. Hätte Gott uns nicht eine Wohltat erwiesen, so hätte Er uns versinken lassen. O weh, den Ungläubigen ergeht es ja nicht wohl.«
28:83Das ist die jenseitige Wohnstätte. Wir bestimmen sie für diejenigen, die nicht hohe Macht auf der Erde und nicht Unheil suchen. Und das Ende gehört den Gottesfürchtigen.
28:84Wer mit einer guten Tat kommt, erhält etwas Besseres als sie. Wenn aber einer mit einer schlechten Tat kommt, so wird denen, die bösen Taten begehen, nur das vergolten, was sie zu tun pflegten.
28:85Der dir den Koran verpflichtend gemacht hat, wird dich zu einem Ort der Wiederkehr zurückkehren lassen. Sprich: Mein Herr weiß besser, wer die Rechtleitung bringt und wer sich in einem offenkundigen Irrtum befindet.
28:86Und du hattest nicht erwartet, daß das Buch dir überbracht würde. Es ist nur aus Barmherzigkeit von deinem Herrn. So leiste den Ungläubigen keinen Beistand.
28:87Und sie sollen dich von den Zeichen Gottes nicht abweisen, nachdem sie nun zu dir herabgesandt worden sind. Und ruf zu deinem Herrn, und sei nicht einer der Polytheisten.
28:88Und rufe neben Gott keinen anderen Gott an. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Alle Dinge werden untergehen, nur sein Antlitz nicht. Ihm gehört das Urteil, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.
Kontakt

© 2007-2010 KnowQuran.org