| 9:1 | Aufkündigung
von Seiten Gottes und seines Gesandten an diejenigen unter den
Polytheisten, mit denen ihr einen Vertrag abgeschlossen habt. |
| 9:2 | Nun zieht
im Land vier Monate umher und wißt, daß ihr Gottes Willen nicht
vereiteln könnt, und daß Gott die Ungläubigen zuschanden macht. |
| 9:3 | Und
Bekanntmachung von Seiten Gottes und seines Gesandten an die Menschen
am Tag der großen Wallfahrt: Gott ist der Polytheisten ledig, und auch
sein Gesandter. Wenn ihr umkehrt, ist es besser für euch. Wenn ihr
abkehrt, so wißt, daß ihr Gottes Willen nicht vereiteln könnt. Und
verkünde denen, die ungläubig sind, eine schmerzhafte Pein. |
| 9:4 | Mit
Ausnahme derer von den Polytheisten, mit denen ihr einen Vertrag
geschlossen habt und die euch in nichts fehlen lassen und niemandem
gegen euch beigestanden haben. So erfüllt ihnen gegenüber ihren Vertrag
bis zu der ihnen eingeräumten Frist. Gott liebt die Gottesfürchtigen. |
| 9:5 | Wenn die
heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten, wo immer
ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg
auf. Wenn sie umkehren, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten,
dann laßt sie ihres Weges ziehen: Gott ist voller Vergebung und
barmherzig. |
| 9:6 | Und wenn
einer von den Polytheisten dich um Schutz bittet, so gewähre ihm
Schutz, bis er das Wort Gottes hört. Danach laß ihn den Ort erreichen,
in dem er in Sicherheit ist. Dies, weil sie Leute sind, die nicht
Bescheid wissen. |
| 9:7 | Wie
sollten die Polytheisten Gott und seinem Gesandten gegenüber einen
Vertrag geltend machen, ausgenommen die, mit denen ihr bei der heiligen
Moschee einen Vertrag abgeschlossen habt? Solange sie sich euch
gegenüber recht verhalten, verhaltet auch ihr euch ihnen gegenüber
recht. Gott liebt die Gottesfürchtigen. |
| 9:8 | Wie
sollten sie dies tun, wo sie doch, wenn sie die Oberhand über euch
bekommen, euch gegenüber weder Verwandtschaft noch Schutzbund beachten?
Sie stellen euch zufrieden mit ihrem Munde, aber ihre Herzen sind
voller Ablehnung. Und die meisten von ihnen sind Frevler. |
| 9:9 | Sie haben
die Zeichen Gottes für einen geringen Preis verkauft und so die
Menschen von seinem Weg abgewiesen. Schlimm ist, was sie immer wieder
getan haben. |
| 9:10 | Sie beachten einem Gläubigen gegenüber weder Verwandtschaft noch Schutzbund. Das sind die, die Übertretungen begehen. |
| 9:11 | Wenn sie
umkehren, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann sind sie
eure Brüder in der Religion. Wir legen die Zeichen im einzelnen dar für
Leute, die Bescheid wissen. |
| 9:12 | Wenn sie
aber nach Vertragsabschluß ihre Eide brechen und eure Religion
angreifen, dann kämpft gegen die Anführer des Unglaubens. Für sie gibt
es ja keine Eide. Vielleicht werden sie aufhören. |
| 9:13 | Wollt ihr
nicht gegen Leute kämpfen, die ihre Eide gebrochen haben und im Begriff
gewesen sind, den Gesandten zu vertreiben, wobei sie zuerst gegen euch
vorgegangen sind? Fürchtet ihr sie? Gott hat eher darauf Anspruch, daß
ihr Ihn fürchtet, so ihr gläubig seid. |
| 9:14 | Kämpft
gegen sie, so wird Gott sie durch eure Hände peinigen, sie zuschanden
machen und euch gegen sie unterstützen, die Brust gläubiger Leute
wieder heil machen |
| 9:15 | Und den Groll ihrer Herzen entfernen. Und Gott wendet sich, wem Er will, wieder zu. Und Gott weiß Bescheid und ist weise. |
| 9:16 | Oder
meint ihr, daß ihr in Ruhe gelassen werdet, bevor Gott in Erfahrung
gebracht hat, wer von euch sich eingesetzt und sich außer Gott, seinem
Gesandten und den Gläubigen keinen Freund genommen hat? Und Gott hat
Kenntnis von dem, was ihr tut. |
| 9:17 | Es steht
den Polytheisten nicht zu, in den Moscheen Gottes zu verweilen und
Dienst zu tun, wo sie gegen sich selbst bezeugen, ungläubig zu sein.
Deren Werke sind wertlos, und sie werden im Feuer ewig weilen. |
| 9:18 | In den
Moscheen Gottes verweilen und Dienst tun dürfen nur die, die an Gott
und den Jüngsten Tag glauben, das Gebet verrichten, die Abgabe
entrichten und niemanden fürchten außer Gott. Mögen diese zu denen
gehören, die der Rechtleitung folgen! |
| 9:19 | Wollt ihr
etwa die Tränkung der Pilger und den Dienst in der heiligen Moschee so
bewerten, wie (die Werke dessen), der an Gott und den Jüngsten Tag
glaubt und sich auf dem Weg Gottes einsetzt? Sie sind bei Gott nicht
gleich. Und Gott leitet die ungerechten Leute nicht recht. |
| 9:20 | Diejenigen,
die glauben und ausgewandert sind und sich auf dem Weg Gottes mit ihrem
Vermögen und mit ihrer eigenen Person eingesetzt haben, haben eine
höhere Rangstufe bei Gott. Das sind die Erfolgreichen. |
| 9:21 | Ihr Herr verkündet ihnen eine Barmherzigkeit von sich und Wohlgefallen und Gärten, in denen sie beständige Wonne haben; |
| 9:22 | Darin werden sie auf immer ewig weilen. Bei Gott steht ein großartiger Lohn bereit. |
| 9:23 | O ihr,
die ihr glaubt, nehmt euch nicht eure Väter und eure Brüder zu
Freunden, wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen. Diejenigen von
euch, die sie zu Freunden nehmen, das sind die, die Unrecht tun. |
| 9:24 | Sprich:
Wenn eure Väter, eure Söhne, eure Brüder, eure Gattinnen und eure
Verwandten, ein Vermögen, das ihr erworben habt, eine Handelsware, die
ihr fürchtet nicht loszuwerden, und Wohnungen, die euch gefallen, euch
lieber sind als Gott und sein Gesandter und der Einsatz auf seinem Weg,
dann wartet ab, bis Gott mit seinem Befehl kommt. Gott leitet die
frevlerischen Leute nicht recht. |
| 9:25 | Gott hat
euch an vielen Orten unterstützt, und auch am Tag von Hunayn, als eure
große Zahl euch gefiel, von euch aber nichts abwenden konnte. Die Erde
wurde euch eng trotz ihrer Weite. Daraufhin kehrtet ihr den Rücken. |
| 9:26 | Dann
sandte Gott seine ruhespendende Gegenwart auf seinen Gesandten und auf
die Gläubigen herab. Und Er sandte Truppen, die ihr nicht sehen
konntet, herab und peinigte diejenigen, die ungläubig waren. Das ist
die Vergeltung für die Ungläubigen. |
| 9:27 | Und Gott wendet sich danach gnädig zu, wem Er will. Und Gott ist voller Vergebung und barmherzig. |
| 9:28 | O ihr,
die ihr glaubt, die Polytheisten sind unrein, so sollen sie nach diesem
ihrem Jahr sich der heiligen Moschee nicht mehr nähern. Und wenn ihr
fürchtet, (deswegen) arm zu werden, so wird Gott euch von seiner Huld
reich machen, wenn Er will. Gott weiß Bescheid und ist weise. |
| 9:29 | Kämpft
gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag
glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten
haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören - von denen, denen
das Buch zugekommen ist, bis sie von dem, was ihre Hand besitzt, Tribut
entrichten als Erniedrigte. |
| 9:30 | Die Juden
sagen: »Uzayr ist Gottes Sohn.« Und die Christen sagen: »Christus ist
Gottes Sohn.« Das ist ihre Rede aus ihrem eigenen Munde. Damit reden
sie wie die, die vorher ungläubig waren. Gott bekämpfe sie! Wie leicht
lassen sie sich doch abwenden! |
| 9:31 | Sie
nahmen sich ihre Gelehrten und ihre Mönche zu Herren neben Gott, sowie
auch Christus, den Sohn Marias. Dabei wurde ihnen doch nur befohlen,
einem einzigen Gott zu dienen. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Preis sei
Ihm! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen. |
| 9:32 | Sie
wollen das Licht Gottes mit ihrem Mund auslöschen. Aber Gott besteht
darauf, sein Licht zu vollenden, auch wenn es den Ungläubigen zuwider
ist. |
| 9:33 | Er ist
es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der
Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand zu verleihen über alle
Religion, auch wenn es den Polytheisten zuwider ist. |
| 9:34 | O ihr,
die ihr glaubt, viele von den Gelehrten und den Mönchen verzehren das
Vermögen der Menschen durch Betrug und weisen (sie) vom Weg Gottes ab.
Denjenigen, die Gold und Silber horten und es nicht auf dem Weg Gottes
spenden, verkünde eine schmerzhafte Pein, |
| 9:35 | Am Tag,
da im Feuer der Hölle darüber angeheizt wird und damit ihre Stirn, ihre
Seiten und ihr Rücken gebrandmarkt werden. Dies ist, was ihr für euch
selbst gehortet habt. So kostet, was ihr immer wieder gehortet habt. |
| 9:36 | Die Zahl
der Monate bei Gott ist zwölf Monate, im Buch Gottes festgestellt am
Tag, da Er die Himmel und die Erde erschaffen hat. Vier davon sind
heilig. Das ist die richtige Religion. So tut euch selbst in ihnen kein
Unrecht. Und kämpft gegen die Polytheisten allesamt, wie sie gegen euch
allesamt kämpfen. Und wißt, Gott ist mit den Gottesfürchtigen. |
| 9:37 | Der
Brauch des verschobenen Monats zeugt von mehr Unglauben. Damit werden
diejenigen, die ungläubig sind, irregeführt, so daß sie ihn in einem
Jahr für profan und in einem (anderen) Jahr für heilig erklären, um die
Zahl dessen, was Gott für heilig erklärt hat, auszugleichen; so
erklären sie für profan, was Gott für heilig erklärt hat. Ihr
schlechtes Tun ist ihnen verlockend gemacht worden. Gott leitet die
ungläubigen Leute nicht recht. |
| 9:38 | O ihr,
die ihr glaubt, was ist mit euch, daß ihr, wenn zu euch gesagt wird:
»Rückt aus auf dem Weg Gottes«, euch schwer bis zur Erde neigt? Gefällt
euch das diesseitige Leben mehr als das jenseitige? Aber die
Nutznießung des diesseitigen Lebens ist im (Vergleich mit dem) Jenseits
nur gering(zuschätzen). |
| 9:39 | Wenn ihr
nicht ausrückt, peinigt Er euch mit einer schmerzhaften Pein und nimmt
an eurer Stelle ein anderes Volk, und ihr könnt Ihm keinen Schaden
zufügen. Gott hat Macht zu allen Dingen. |
| 9:40 | Wenn ihr
ihn nicht unterstützt, so hat Gott ihn (schon damals) unterstützt, als
diejenigen, die ungläubig sind, ihn zusammen mit einem zweiten Mann
vertrieben haben. Sie waren beide in der Höhle, und er sagte zu seinem
Gefährten: »Sei nicht traurig. Gott ist mit uns.« Da sandte Gott seine
Ruhe spendende Gegenwart auf ihn herab und stärkte ihn mit Truppen, die
ihr nicht sehen konntet. Und Er machte das Wort derer, die ungläubig
sind, unterlegen. Siehe, Gottes Wort ist überlegen. Und Gott ist
mächtig und weise. |
| 9:41 | Rückt
aus, ob leicht oder schwer, und setzt euch mit eurem Vermögen und mit
eurer eigenen Person auf dem Weg Gottes ein. Das ist besser für euch,
so ihr Bescheid wißt. |
| 9:42 | Ginge es
um nahe Güter oder eine mäßige Reise, würden sie dir folgen. Aber die
Entfernung ist ihnen zu weit. Und sie werden bei Gott schwören: »Wenn
wir es könnten, würden wir mit euch hinausziehen.« Sie stürzen sich
dabei selbst ins Verderben. Und Gott weiß, daß sie ja lügen. |
| 9:43 | Gott
verzeihe dir! Warum hast du sie befreit? (Hättest du nur gewartet), bis
dir deutlich geworden war, wer die Wahrheit sagt, und du die Lügner in
Erfahrung gebracht hast! |
| 9:44 | Diejenigen,
die an Gott und den Jüngsten Tag glauben, bitten dich nicht um
Befreiung davon, sich mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person
einzusetzen. Und Gott weiß über die Gottesfürchtigen Bescheid. |
| 9:45 | Um
Befreiung bitten dich nur diejenigen, die an Gott und den Jüngsten Tag
nicht glauben und deren Herzen zweifeln; und in ihrem Zweifel zögern
sie. |
| 9:46 | Hätten
sie wirklich ausziehen wollen, hätten sie sich dafür gerüstet. Aber ihr
Ausmarsch war Gott zuwider, so hielt Er sie zurück. Und es wurde
gesagt: »Sitzt daheim mit denen, die daheim sitzen.« |
| 9:47 | Würden
sie mit euch ausziehen, würden sie euch nur noch Verschlechterung
bringen und unter euch schnell umherlaufen im Trachten danach, (euch)
der Versuchung auszusetzen. Dennoch gibt es unter euch welche, die nur
auf sie hören. Und Gott weiß über die Bescheid, die Unrecht tun. |
| 9:48 | Sie haben
schon früher danach getrachtet, euch der Versuchung auszusetzen, und
gegen dich Intrigen getrieben, bis die Wahrheit kam und der Befehl
Gottes erschien, obwohl es ihnen zuwider war. |
| 9:49 | Unter
ihnen gibt es welche, die sagen: »Befreie mich und führe mich nicht in
Versuchung.« In Versuchung sind sie doch gefallen. Und die Hölle umfaßt
die Ungläubigen. |
| 9:50 | Wenn dich
Gutes trifft, tut es ihnen leid; und wenn dich ein Unglück trifft,
sagen sie: »Wir haben unsere Angelegenheit schon vorher selbst
übernommen.« Und sie kehren sich erfreut ab. |
| 9:51 | Sprich: Uns wird nur das treffen, was Gott uns bestimmt hat. Er ist unser Schutzherr. Auf Gott sollen die Gläubigen vertrauen. |
| 9:52 | Sprich:
Erwartet ihr für uns etwas anderes als eine der beiden schönsten
Sachen? Wir erwarten für euch, daß Gott euch trifft mit einer Pein von
Ihm oder durch unsere Hände. So wartet nur ab, wir warten mit euch ab. |
| 9:53 | Sprich:
Ihr mögt freiwillig oder widerwillig spenden, es wird von euch doch
nicht angenommen werden. Ihr seid ja frevlerische Leute. |
| 9:54 | Und
nichts anderes verhindert, daß ihre Spenden von ihnen angenommen
werden, als daß sie Gott und seinen Gesandten verleugnen, nur
nachlässig zum Gebet hingehen und nur widerwillig spenden. |
| 9:55 | Nicht
sollen dir ihr Vermögen und ihre Kinder gefallen. Gott will sie ja im
diesseitigen Leben damit peinigen, und daß ihre Seele (im Tod)
dahinschwindet, während sie ungläubig sind. |
| 9:56 | Und sie schwören bei Gott, daß sie zu euch gehören. Sie gehören aber nicht zu euch, sondern sie sind Leute, die ängstlich sind. |
| 9:57 | Würden sie einen Zufluchtsort oder Höhlen oder einen Schlupfgang finden, sie würden schnellstens dorthin flüchten. |
| 9:58 | Und unter
ihnen gibt es welche, die gegen dich wegen der Almosen nörgeln. Wenn
ihnen etwas davon gegeben wird, sind sie zufrieden. Wenn ihnen nichts
davon gegeben wird, geraten sie gleich in Groll. |
| 9:59 | Wären sie
doch mit dem zufrieden, was Gott und sein Gesandter ihnen zukommen
ließen, und würden sie doch sagen: »Gott genügt uns. Gott wird uns
etwas von seiner Huld zukommen lassen, und auch sein Gesandter. Auf
Gott richten wir unsere Wünsche«! |
| 9:60 | Die
Almosen sind bestimmt für die Armen, die Bedürftigen, die, die damit
befaßt sind, die, deren Herzen vertraut gemacht werden sollen, die
Gefangenen, die Verschuldeten, für den Einsatz auf dem Weg Gottes und
für den Reisenden. Es ist eine Rechtspflicht von seiten Gottes. Und
Gott weiß Bescheid und ist weise. |
| 9:61 | Und unter
ihnen gibt es welche, die dem Propheten Leid zufügen und sagen: »Er ist
(nur) Ohr.« Sprich: Ein Ohr zum Guten für euch. Er glaubt an Gott und
glaubt den Gläubigen, und (er ist) eine Barmherzigkeit für die von
euch, die gläubig sind. Für diejenigen aber, die dem Gesandten Gottes
Leid zufügen, ist eine schmerzhafte Pein bestimmt. |
| 9:62 | Sie
schwören euch bei Gott, um euch zufriedenzustellen. Aber Gott - und
(auch) sein Gesandter - hat eher darauf Anspruch, daß sie Ihn
zufriedenstellen, so sie gläubig sind. |
| 9:63 | Wissen
sie denn nicht, daß für den, der sich Gott und seinem Gesandten
widersetzt, das Feuer der Hölle bestimmt ist, in dem er ewig weilen
wird? Das ist die gewaltige Schande. |
| 9:64 | Die
Heuchler befürchten, daß eine Sure auf sie herabgesandt wird, die ihnen
das kundtut, was in ihren Herzen ist. Sprich: Spottet nur! Gott wird
ans Licht bringen, was ihr befürchtet. |
| 9:65 | Und wenn
du sie fragst, sagen sie sicherlich: »Wir hielten ausschweifende Reden
und trieben nur unser Spiel.« Sprich: Wolltet ihr denn über Gott und
seine Zeichen und seinen Gesandten spotten? |
| 9:66 | Entschuldigt
euch nicht! Ihr seid ungläubig geworden, nachdem ihr geglaubt hattet.
Wenn Wir auch einer Gruppe von euch verzeihen, so peinigen Wir eine
andere Gruppe dafür, daß sie Übeltäter waren. |
| 9:67 | Die
Heuchler und die Heuchlerinnen stammen voneinander. Sie gebieten das
Verwerfliche und verbieten das Rechte und halten ihre Hände
geschlossen. Vergessen haben sie Gott, und so hat Er sie vergessen. Die
Heuchler sind die wahren Frevler. |
| 9:68 | Versprochen
hat Gott den Heuchlern und den Heuchlerinnen und den Ungläubigen das
Feuer der Hölle, darin werden sie ewig weilen. Es ist ihr Genüge. Und
Gott hat sie verflucht, und bestimmt ist für sie eine beständige Pein. |
| 9:69 | Es ist
wie mit denen, die vor euch lebten. Sie hatten eine stärkere Kraft als
ihr und mehr Vermögen und Kinder. Sie nützten ihren Anteil aus, dann
habt ihr euren Anteil ausgenützt, wie die, die vor euch lebten, ihren
Anteil ausgenützt haben. Und ihr habt ausschweifende Reden gehalten wie
die Reden, die sie gehalten haben. Deren Werke sind wertlos im
Diesseits und Jenseits. Das sind die Verlierer. |
| 9:70 | Ist denn
der Bericht über die, die vor ihnen lebten, nicht zu ihnen gelangt, das
Volk Noachs, die, Aad und Thamud, das Volk Abrahams und die Gefährten
von Madyan und die verschwundenen Städte? Ihre Gesandten kamen zu ihnen
mit den deutlichen Zeichen. Und es ist bestimmt nicht Gott, der ihnen
Unrecht getan hat, sondern sie haben sich selbst Unrecht getan. |
| 9:71 | Die
gläubigen Männer und Frauen sind untereinander Freunde. Sie gebieten
das Rechte und verbieten das Verwerfliche, verrichten das Gebet und
entrichten die Abgabe und gehorchen Gott und seinem Gesandten. Siehe,
Gott wird sich ihrer erbarmen. Gott ist mächtig und weise. |
| 9:72 | Gott hat
den gläubigen Männern und Frauen Gärten versprochen, unter denen Bäche
fließen und in denen sie ewig weilen werden, und gute Wohnungen in den
Gärten von Eden. Ein Wohlgefallen von Gott ist aber größer. Das ist der
großartige Erfolg. |
| 9:73 | O
Prophet, setz dich gegen die Ungläubigen und die Heuchler ein und fasse
sie hart an. Ihre Heimstätte ist die Hölle - welch schlimmes Ende! |
| 9:74 | Sie
schwören bei Gott, sie hätten es nicht gesagt. Aber sie haben wohl das
Wort des Unglaubens gesagt und sind, nachdem sie den Islam angenommen
hatten, ungläubig geworden. Sie waren im Begriff, das auszuführen, was
sie (doch) nicht erreicht haben. Und nichts ließ sie grollen, als daß
Gott es war - und (auch) sein Gesandter -, der sie von seiner Huld
reich gemacht hat. Wenn sie aber umkehren, ist es besser für sie. Und
wenn sie sich abkehren, wird Gott sie mit einer schmerzhaften Pein
peinigen im Diesseits und Jenseits. Und sie werden auf der Erde weder
Freund noch Helfer haben. |
| 9:75 | Unter
ihnen gibt es welche, die ein bindendes Versprechen mit Gott
eingegangen waren: »Wenn Er uns etwas von seiner Huld zukommen läßt,
dann werden wir Almosen geben und zu den Rechtschaffenen gehören.« |
| 9:76 | Als Er ihnen nun etwas von seiner Huld hatte zukommen lassen, geizten sie damit, und sie machten kehrt und wandten sich ab. |
| 9:77 | Als Folge
davon setzte Er in ihre Herzen Heuchelei bis zum Tag, an dem sie Ihm
begegnen werden. Dies dafür, daß sie Gott gegenüber brachen, was sie
Ihm versprochen hatten, und daß sie logen. |
| 9:78 | Wissen
sie denn nicht, daß Gott über ihre Geheimnisse und ihre vertraulichen
Gespräche Bescheid weiß, und daß Gott die unsichtbaren Dinge alle weiß? |
| 9:79 | Diejenigen,
die gegen die Freiwilligen unter den Gläubigen wegen der Almosen
nörgeln und auch gegen die, die nichts als ihren Einsatz zu leisten
vermögen, mäkeln und sie verhöhnen - Gott verhöhnt sie, und bestimmt
ist für sie eine schmerzhafte Pein. |
| 9:80 | Bitte um
Vergebung für sie, oder bitte nicht um Vergebung für sie. Wenn du auch
siebzigmal um Vergebung für sie bittest, Gott wird ihnen niemals
vergeben. Dies, weil sie Gott und seinen Gesandten verleugneten. Und
Gott leitet die frevlerischen Leute nicht recht. |
| 9:81 | Es freuen
sich die Zurückgelassenen darüber, daß sie im Gegensatz zum Gesandten
Gottes daheim geblieben sind, und es ist ihnen zuwider, sich mit ihrem
Vermögen und mit ihrer eigenen Person auf dem Weg Gottes einzusetzen.
Und sie sagen: »Rückt nicht in der Hitze aus.« Sprich: Das Feuer der
Hölle ist noch heißer; wenn sie es doch begreifen könnten! |
| 9:82 | Sie sollen ein wenig lachen, und sie sollen viel weinen zur Vergeltung für das, was sie erworben haben. |
| 9:83 | Wenn Gott
dich zu einer Gruppe von ihnen zurückkehren läßt und sie dich um
Erlaubnis bitten hinauszuziehen, dann sprich: Niemals werdet ihr mit
mir ausziehen, und nie werdet ihr mit mir gegen einen Feind kämpfen.
Ihr habt das erste Mal daran Gefallen gefunden, daheim zu sitzen. So
sitzet daheim mit den Zurückgebliebenen. |
| 9:84 | Und bete
niemals über einen von ihnen, der gestorben ist, und stehe nicht bei
seinem Grab. Sie haben Gott und seinen Gesandten verleugnet, und sie
starben als Frevler. |
| 9:85 | Nicht
sollen ihr Vermögen und ihre Kinder dir gefallen. Gott will sie ja im
Diesseits damit peinigen, und auch daß ihre Seele (im Tod)
dahinschwindet, während sie ungläubig sind. |
| 9:86 | Und wenn
eine Sure herabgesandt wird: »Glaubt an Gott und setzt euch mit seinem
Gesandten ein«, dann bitten dich die Wohlhabenden unter ihnen um
Befreiung und sagen: »Laß uns mit denen bleiben, die daheim sitzen.« |
| 9:87 | Sie finden daran Gefallen, mit den Zurückgebliebenen zu sein, und versiegelt wurden ihre Herzen, so daß sie nicht begreifen. |
| 9:88 | Aber der
Gesandte und diejenigen, die mit ihm glauben, setzen sich mit ihrem
Vermögen und mit ihrer eigenen Person ein. Für sie sind die guten Dinge
bestimmt, und das sind die, denen es wohl ergeht. |
| 9:89 | Bereitet hat Gott für sie Gärten, unter denen Bäche fließen; darin werden sie ewig weilen. Das ist der großartige Erfolg. |
| 9:90 | Und
diejenigen von den arabischen Beduinen, die sich entschuldigen wollen,
kommen her, um Befreiung zu erbitten. Und daheim sitzen diejenigen, die
Gott und seinen Gesandten belügen. Treffen wird diejenigen unter ihnen,
die ungläubig sind, eine schmerzhafte Pein. |
| 9:91 | Für die
Schwachen, die Kranken und für diejenigen, die nichts zum Spenden
haben, ist es kein Grund zur Bedrängnis, wenn sie sich gegenüber Gott
und seinem Gesandten aufrichtig verhalten. Die Rechtschaffenen können
nicht belangt werden - Gott ist voller Vergebung und barmherzig -, |
| 9:92 | Und auch
nicht diejenigen, die, wenn sie zu dir kommen, damit du sie mitreiten
läßt, und du sagst: »Ich finde keine Tiere, daß ich euch mitreiten
lassen kann«, sich abkehren, während ihre Augen von Tränen überfließen
aus Traurigkeit darüber, daß sie nichts zum Spenden haben. |
| 9:93 | Belangt
werden diejenigen, die dich um Befreiung bitten, obwohl sie reich sind.
Sie finden daran Gefallen, mit den Zurückgebliebenen zu sein. Gott hat
ihre Herzen versiegelt, so daß sie nicht Bescheid wissen. |
| 9:94 | Sie
entschuldigen sich bei euch, wenn ihr zu ihnen zurückkommt. Sprich:
Entschuldigt euch nicht. Wir glauben es euch doch nicht. Gott hat uns
etwas von den Berichten über euch kundgetan. Und Gott wird euer Tun
sehen, und auch sein Gesandter. Dann werdet ihr zu dem, der über das
Unsichtbare und das Offenbare Bescheid weiß, zurückgebracht, und Er
wird euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet. |
| 9:95 | Sie
werden euch bei Gott schwören, wenn ihr zu ihnen zurückkehrt, damit ihr
euch von ihnen abwendet. So wendet euch von ihnen ab, sie sind ein
Greuel. Ihre Heimstätte ist die Hölle zur Vergeltung für das, was sie
erworben haben. |
| 9:96 | Sie
schwören euch, damit ihr mit ihnen zufrieden seid. Auch wenn ihr mit
ihnen zufrieden seid, so ist Gott nicht zufrieden mit den frevlerischen
Leuten. |
| 9:97 | Die
arabischen Beduinen sind stärker dem Unglauben und der Heuchelei
verfallen, und es paßt eher zu ihnen, daß sie die Bestimmungen dessen,
was Gott auf seinen Gesandten herabgesandt hat, nicht kennen. Und Gott
weiß Bescheid und ist weise. |
| 9:98 | Und unter
den arabischen Beduinen gibt es welche, die das, was sie spenden, als
erzwungene Zahlung ansehen und für euch die Schicksalswendungen
erwarten. Über sie wird die Schicksalswendung des Unheils kommen: Und
Gott hört und weiß alles. |
| 9:99 | Und unter
den arabischen Beduinen gibt es welche, die an Gott und den Jüngsten
Tag glauben und das, was sie spenden, als Mittel ansehen, Gott
näherzukommen und die Gebete des Gesandten zu erhalten. Es ist sicher
für sie ein Mittel, (Gott) näherzukommen. Gott wird sie in seine
Barmherzigkeit eingehen lassen. Gott ist voller Vergebung und
barmherzig. |
| 9:100 | Mit den
Allerersten der Auswanderer und der Helfer und denjenigen, die ihnen in
Rechtschaffenheit gefolgt sind, ist Gott zufrieden, und sie sind mit
Ihm zufrieden. Und Er hat für sie Gärten bereitet, unter denen Bäche
fließen; darin werden sie auf immer ewig weilen. Das ist der großartige
Erfolg. |
| 9:101 | Und
unter den arabischen Beduinen in eurer Umgebung und auch unter den
Bewohnern von Medina gibt es Heuchler, die in der Heuchelei geübt sind.
Du kennst sie nicht, aber Wir kennen sie. Wir werden sie zweimal
peinigen, dann werden sie einer gewaltigen Pein zugeführt werden. |
| 9:102 | Andere
bekennen ihre Sünden, sie vermischen eine gute mit einer anderen
schlechten Tat. Möge Gott sich ihnen gnädig zuwenden! Gott ist voller
Vergebung und barmherzig. |
| 9:103 | Nimm von
ihrem Vermögen ein Almosen, mit dem du sie rein machst und läuterst,
und bitte um Segen für sie. Dein Gebet ist für sie eine Beruhigung. Und
Gott hört und weiß alles. |
| 9:104 | Wissen
sie denn nicht, daß es Gott ist, der die Umkehr von seinen Dienern
annimmt und die Almosen nimmt, und daß Gott der ist, der sich gnädig
zuwendet, und der Barmherzige? |
| 9:105 | Und
sprich: Handelt doch. Gott wird euer Tun sehen, und auch sein Gesandter
und die Gläubigen. Und ihr werdet zu dem, der über das Unsichtbare und
das Offenbare Bescheid weiß, zurückgebracht, und Er wird euch kundtun,
was ihr zu tun pflegtet. |
| 9:106 | Andere
werden zurückgestellt, bis der Befehl Gottes eintrifft. Entweder
peinigt Er sie, oder Er wendet sich ihnen gnädig zu. Und Gott weiß
Bescheid und ist weise. |
| 9:107 | (Es gibt
auch) diejenigen, die sich eine (eigene) Moschee genommen haben aus
Schadenslust und Unglauben, zum Anstiften von Zwietracht zwischen den
Gläubigen und als Beobachtungsort für den, der zuvor gegen Gott und
seinen Gesandten Krieg geführt hat. Sie werden sicher schwören: »Wir
haben nur das Beste gewollt.« Aber Gott bezeugt, daß sie ja nur Lügner
sind. |
| 9:108 | Stell
dich niemals in ihr zum Gebet hin. Eine Moschee, die vom ersten Tag an
auf die Gottesfurcht gegründet worden ist, hat eher darauf Anspruch,
daß du dich in ihr hinstellst. In ihr sind Männer, die es lieben, sich
zu reinigen. Und Gott liebt die, die sich reinigen. |
| 9:109 | Ist der,
der seinen Bau auf die Furcht Gottes und sein Wohlgefallen gegründet
hat, besser oder der, der seinen Bau auf den Rand eines brüchigen
Hanges gegründet hat, worauf er mit ihm ins Feuer der Hölle abstürzt?
Und Gott leitet die ungerechten Leute nicht recht. |
| 9:110 | Ihr Bau,
den sie gebaut haben, wird unablässig Zweifel in ihren Herzen
hervorrufen, bis ihre Herzen zerreißen. Und Gott weiß Bescheid und ist
weise. |
| 9:111 | Gott hat
von den Gläubigen ihre eigene Person und ihr Vermögen dafür erkauft,
daß ihnen das Paradies gehört, insofern sie auf dem Weg Gottes kämpfen
und so töten oder getötet werden. Das ist ein Ihm obliegendes
Versprechen in Wahrheit in der Tora und im Evangelium und im Koran. Und
wer hält seine Abmachung treuer ein als Gott? So seid froh über das
Kaufgeschäft, das ihr abgeschlossen habt. Und das ist der großartige
Erfolg. |
| 9:112 | Diejenigen,
die umkehren, (Gott) dienen, loben, umherziehen, sich verneigen, sich
niederwerfen, das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten, die
Bestimmungen Gottes einhalten ... Und verkünde den Gläubigen eine
Frohbotschaft. |
| 9:113 | Der
Prophet und diejenigen, die glauben, haben nicht für die Polytheisten
um Vergebung zu bitten, auch wenn es Verwandte wären, nachdem es ihnen
deutlich geworden ist, daß sie Gefährten der Hölle sind. |
| 9:114 | Die
Bitte Abrahams um Vergebung für seinen Vater erfolgte nur aufgrund
eines Versprechens, das er ihm gegeben hatte. Als es ihm aber deutlich
wurde, daß er ein Feind Gottes war, sagte er sich von ihm los. Abraham
war voller Trauer und langmütig. |
| 9:115 | Gott
kann unmöglich Leute irreführen, nachdem Er sie recht geleitet hat, bis
Er ihnen deutlich macht, wovor sie sich hüten sollen. Gott weiß über
alle Dinge Bescheid. |
| 9:116 | Gott
gehört die Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Er macht lebendig
und läßt sterben. Ihr habt außer Gott weder Freund noch Helfer. |
| 9:117 | Gott hat
sich dem Propheten, den Auswanderern und den Helfern zugewandt, die ihm
in der Stunde der Bedrängnis gefolgt sind, nachdem die Herzen einer
Gruppe von ihnen fast abgewichen wären. Ihnen hat Er sich dann
zugewandt - Er hat Mitleid mit ihnen und ist barmherzig -, |
| 9:118 | Und auch
den dreien, die zurückgelassen wurden, bis die Erde ihnen trotz ihrer
Weite eng wurde und ihre Seelen sich beengt fühlten und sie begriffen,
daß es vor Gott keine andere Zuflucht gibt als zu Ihm. Darauf wandte Er
sich ihnen zu, damit sie umkehren. Gott ist der, der sich zuwendet, der
Barmherzige. |
| 9:119 | O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott und seid mit denen, die die Wahrheit sagen. |
| 9:120 | Die
Bewohner von Medina und die arabischen Beduinen in ihrer Umgebung
dürfen nicht hinter dem Gesandten Gottes zurückbleiben und sich selbst
ihm vorziehen. Dies, weil sie weder auf dem Weg Gottes Durst oder
Mühsal oder Hunger erleiden noch einen Schritt unternehmen, der die
Ungläubigen in Groll versetzt, noch einem Feind etwas zufügen, ohne daß
dadurch ein gutes Werk für sie aufgezeichnet würde. Gott läßt den Lohn
der Rechtschaffenen nicht verlorengehen. |
| 9:121 | Und sie
geben keine Spende, ob klein oder groß, und sie überqueren kein Tal,
ohne daß es für sie aufgezeichnet würde, damit Gott ihnen das Beste
vergelte von dem, was sie getan haben. |
| 9:122 | Die
Gläubigen dürfen nicht allesamt ausrücken. Möge doch von jeder
Abteilung von ihnen eine Gruppe ausrücken, so daß sie selbst sich in
der Religion belehren lassen und ihre Leute, wenn sie zu ihnen
zurückkehren, warnen, auf daß sie auf der Hut seien. |
| 9:123 | O ihr,
die ihr glaubt, kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die in
eurer Nähe sind. Sie sollen von eurer Seite Härte spüren. Und wißt, daß
Gott mit den Gottesfürchtigen ist. |
| 9:124 | Wenn
eine Sure herabgesandt wird, dann gibt es unter ihnen welche, die
sagen: »Wen von euch hat denn diese (Sure) im Glauben bestärkt?« Im
Glauben bestärkt hat diese wohl diejenigen, die glauben, und sie sind
froh. |
| 9:125 | Aber
diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, macht sie zu einem noch
größeren Greuel, als sie es schon sind. Und sie sterben als Ungläubige. |
| 9:126 | Sehen
sie denn nicht, daß sie jedes Jahr einmal oder zweimal der Versuchung
ausgesetzt werden ? Aber dann kehren sie nicht um, und sie bedenken es
nicht. |
| 9:127 | Und wenn
eine Sure herabgesandt wird, schauen sie einander an: »Sieht euch
jemand?«, dann entfernen sie sich. Möge Gott ihre Herzen (von der
Rechtleitung) fernhalten, weil sie ja Leute sind, die nicht begreifen! |
| 9:128 | Wahrlich, ein Gesandter aus eurer Mitte ist zu euch gekommen; es schmerzt ihn sehr, wenn ihr unter etwas leidet; er setzt sich eifrig für euer Wohl ein; gegen die Gläubigen ist er mitleidig und barmherzig. |
| 9:129 | Doch wenn sie sich abwenden, so sprich: »Gott allein soll mir genügen. Es ist kein Gott außer Ihm. Auf Ihn vertraue ich, und Er ist der Herr des gewaltigen Throns.« |