| 2:6 | Denen, die ungläubig sind, ist es gleich, ob du sie warnst oder ob du sie nicht warnst; sie glauben nicht. |
| 2:7 | Versiegelt
hat Gott ihre Herzen und ihr Gehör, und über ihrem Augenlicht liegt
eine Hülle. Und bestimmt ist für sie eine gewaltige Pein. |
| 2:8 | Unter den Menschen gibt es welche, die sagen: »Wir glauben an Gott und an den Jüngsten Tag.« Doch sie sind keine Gläubigen. |
| 2:9 | Sie
versuchen, Gott und diejenigen, die glauben, zu betrügen. Sie betrügen
aber (letztlich) nur sich selbst, und sie merken es nicht. |
| 2:10 | In ihren
Herzen ist Krankheit, und Gott hat ihre Krankheit noch vermehrt. Und
für sie ist eine schmerzhafte Pein bestimmt dafür, daß sie zu lügen
pflegten. |
| 2:14 | Und wenn
sie diejenigen, die glauben, treffen, sagen sie: »Wir glauben..« Und
wenn sie mit ihren teuflischen Anführern allein sind, sagen sie: »Wir
stehen auf eurer Seite; wir treiben ja nur Spott.« |
| 2:15 | Gott ist es, der ihrer spottet und sie im Übermaß ihres Frevels verharren läßt, so daß sie blind umherirren. |
| 2:16 | Das sind
die, die den Irrtum um die Rechtleitung erkauft haben. Doch bringt ihr
Handel keinen Gewinn, noch folgen sie der Rechtleitung. |
| 2:17 | Mit ihnen
ist es wie mit dem, der ein Feuer anzündete. Als es erleuchtete, was um
ihn herum war, nahm Gott ihnen das Licht hinweg und ließ sie in
Finsternissen zurück, so daß sie nicht sehen können. |
| 2:18 | Taub, stumm, blind sind sie: Sie werden nicht umkehren. |
| 2:24 | Wenn ihr
es nicht tut - und ihr werdet es nie tun können -, dann hütet euch vor
dem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind und das für die
Ungläubigen bereitet ist. |
| 2:39 | Diejenigen
aber, die nicht glauben und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind
die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen.« |
| 2:88 | Und sie
sagen: »Unsere Herzen sind unbeschnitten.« Aber nein! Gott hat sie
wegen ihres Unglaubens verflucht. Darum sind sie sowenig gläubig. |
| 2:89 | Und als
ein Buch von Gott zu ihnen kam, das bestätigte, was bei ihnen war -
zuvor pflegten sie um den Sieg über die zu bitten, die nicht glauben -,
als nun zu ihnen kam, was sie kannten, da verleugneten sie es. So komme
Gottes Fluch über die Ungläubigen! |
| 2:90 | Schlimm
ist das, wofür sie ihre Seelen verkauft haben, daß sie verleugneten,
was Gott herabgesandt hat, aus ungerechter Ablehnung, daß Gott etwas
von seiner Huld herabsendet, auf wen von seinen Dienern Er will. So
haben sie sich Zorn über Zorn zugezogen. Und die Ungläubigen erhalten
eine schmähliche Pein. |
| 2:98 | Wenn
einer ein Feind ist Gott und seinen Engeln und seinen Gesandten, und
Gabriel und Michael, dann ist Gott den Ungläubigen ein Feind. |
| 2:99 | Und Wir sandten zu dir gewiß deutliche Zeichen hinab. Nur die Frevler verleugnen sie. |
| 2:104 | O ihr,
die ihr glaubt, sagt nicht: »Achte auf uns« (raainaa), sondern sagt:
»Schau auf uns« (unzurnaa). Und hört darauf. Und für die Ungläubigen
ist eine schmerzhafte Pein bestimmt. |
| 2:121 | Diejenigen,
denen Wir das Buch zukommen ließen und die es lesen, wie es richtig
gelesen werden soll, glauben daran. Diejenigen, die nicht daran
glauben, das sind die Verlierer. |
| 2:159 | Diejenigen,
die verschweigen, was Wir an deutlichen Zeichen und Rechtleitung
hinabgesandt haben, nachdem Wir es den Menschen im Buch deutlich
gemacht haben, diese wird Gott verfluchen, und verfluchen werden sie
auch die Fluchenden, |
| 2:161 | Über diejenigen, die nicht glauben und als Ungläubige sterben, kommt der Fluch Gottes und der Engel und der Menschen allesamt. |
| 2:162 | Sie werden darin ewig weilen. Ihnen wird die Pein nicht erleichtert, und ihnen wird kein Aufschub gewährt. |
| 2:171 | Mit
denen, die ungläubig sind, ist es, wie wenn einer etwas anschreit, was
nur Rufen und Zurufen hört. Taub, stumm, blind sind sie, so haben sie
keinen Verstand. |
| 2:191 | Und
tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch
vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht
gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen.
Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für
die Ungläubigen. |
| 2:216 | Vorgeschrieben
ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist. Aber vielleicht ist
euch etwas zuwider, während es gut für euch ist. Und vielleicht liebt
ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Und Gott weiß, ihr aber
wißt nicht Bescheid. |
| 2:217 | Sie
fragen dich nach dem heiligen Monat, nach dem Kampf in ihm. Sprich: Der
Kampf in ihm ist schwerwiegend; aber (die Menschen) vom Wege Gottes
abweisen, an Ihn nicht glauben, den Zugang zur heiligen Moschee
verwehren und deren Anwohner daraus vertreiben, (all das) wiegt bei
Gott schwerer. Verführen wiegt schwerer als Töten. Sie hören nicht auf,
gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen, wenn
sie (es) können. Diejenigen von euch, die sich nun von ihrer Religion
abwenden und als Ungläubige sterben, deren Werke sind im Diesseits und
Jenseits wertlos. Das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin
ewig weilen. |
| 2:221 | Und
heiratet nicht polytheistische Frauen, bis sie gläubig geworden sind.
Wahrlich, eine gläubige Sklavin ist besser als eine polytheistische
Frau, auch wenn sie euch gefallen sollte. Und laßt die Polytheisten
nicht zur Heirat zu, bis sie gläubig geworden sind. Wahrlich, ein
gläubiger Sklave ist besser als ein Polytheist, auch wenn er euch
gefallen sollte. Jene rufen zum Feuer. Gott aber ruft zum Paradies und
zur Vergebung mit seiner Erlaubnis. Und Er macht den Menschen seine
Zeichen deutlich, auf daß sie es bedenken. |
| 2:264 | O ihr,
die ihr glaubt, vereitelt nicht eure Almosen, indem ihr auf euer
Verdienst pocht und Ungemach zufügt, gleich dem, der sein Vermögen
spendet, um von den Menschen gesehen zu werden, und nicht an Gott und
den Jüngsten Tag glaubt. Mit ihm ist es wie mit einem Felsen, der von
Erdreich bedeckt ist. Es trifft ihn ein Platzregen und macht ihn zu
einem kahlen Ding. Sie verfügen über nichts von dem, was sie erworben
haben. Und Gott leitet die ungläubigen Leute nicht recht. |
| 2:286 | Gott
fordert von niemandem mehr, als er vermag. Ihm gereicht zum Vorteil,
was er erworben hat, und ihm gereicht zum Schaden, was er begangen hat.
Unser Herr, belange uns nicht, wenn wir vergessen oder sündigen. Unser
Herr, lege auf uns keine Last, wie Du sie auf die gelegt hast, die vor
uns lebten. Unser Herr, lade uns nichts auf, wozu wir keine Kraft
haben. Verzeihe uns, vergib uns und erbarme dich unser. Du bist unser
Schutzherr, so unterstütze uns gegen die ungläubigen Leute.« |